Ratgeber · Pflichten

Obliegenheiten im Insolvenzverfahren: Was muss ich beachten?

Die Restschuldbefreiung setzt nicht nur einen Antrag voraus. Während des Verfahrens gelten gesetzliche Obliegenheiten, die Sie aktiv einhalten und dokumentieren müssen.

Allgemeine Informationen ersetzen keine Prüfung Ihres individuellen Falls. Rechtsstand: 29.10.2026.

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01 · Einordnung

Arbeit, Auskunft und Veränderungen offenlegen

§§ 287b und 295 InsO regeln unter anderem die Erwerbsobliegenheit, die Mitwirkung und die Information über relevante Änderungen. Schreiben Sie Änderungen bei Arbeit, Wohnort, Einkommen oder Unterhalt nicht beiseite.

  • angemessene Arbeit ausüben oder sich nachweisbar bemühen
  • Änderungen von Adresse und Beschäftigung mitteilen
  • Erbschaften, Schenkungen oder Gewinne rechtlich einordnen
  • Schriftverkehr und Nachweise geordnet aufbewahren
Zwei Menschen prüfen Unterlagen an einem Tisch
Unterlagen nachvollziehbar gemeinsam ordnen.

02 · Einordnung

Verstöße können Folgen haben

Ein Gläubiger kann unter gesetzlichen Voraussetzungen die Versagung der Restschuldbefreiung beantragen. Ob eine Pflicht verletzt wurde und welche Auswirkungen das hat, hängt vom Einzelfall ab.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Muss ich jede Bewerbung nachweisen?

Die Erwerbsobliegenheit kann Nachweise über Ihre Bemühungen erfordern. Welche Unterlagen sinnvoll sind, hängt von Ihrer beruflichen Situation ab.

Was passiert bei einem Umzug?

Ein Wohnortwechsel sollte den zuständigen Stellen und Beteiligten zeitnah mitgeteilt werden. Bewahren Sie die Mitteilung und den Nachweis auf.

Quellen

Amtliche und öffentliche Hinweise

Die Verweise dienen der redaktionellen Einordnung. Der aktuelle Rechtsstand und Ihr Einzelfall sind maßgeblich.

Der nächste Schritt

Sie möchten Ihre Situation besprechen?

Fordern Sie eine persönliche Beratung an und klären Sie, welche Unterlagen und welcher Weg zu Ihrer Situation passen.

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